Boa c. imperator


"Kolumbien"
Kaum ein Land der Welt ist so abwechslungs- und artenreich wie Kolumbien. Es liegt im nördlichen Teil von Südamerika und grenzt an Brasilien, Peru, Ecuador, Venezuela und Panama. In dem Land herrscht tropisches und subtropisches Klima, da der Äquator es durchläuft. Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimazonen. Während im Flachland die durchschnittliche Temperatur über tropischen 24° liegt, gehen die Werte über das gemäßigte Klima von 17 - 24° bei 1.000 - 2.000m bis hin zu den kalten Temperaturen von unter 12° in den Bergregionen deutlich zurück. In Kolumbien gibt es jährlich zwei Regenzeiten, im April und im Oktober. Ebenso gibt es zwei Trockenzeiten die allerdings nicht sehr extrem ausfallen. Mit Niederschlagsmengen zwischen 3.000 und 16.000 mm im Jahr gehören Teile von Kolumbien zu den regenreichsten Gebieten der Erde. Die Vielfalt Kolumbiens spiegelt sich auch im Artenreichtum wieder. Bei nur 0,7% der weltweiten Festlandfläche beheimatet es 10% aller Tier- und Pflanzenarten unseres Planeten.


"Sonora"
Als eine der größten Wüstenregionen der Welt und trockenste Wüste des nordamerikanischen Kontinents, grenzt die Sonora-Wüste an die Mojave-Wüste und die Chihuahua-Wüste. Diese äußerst vielseitige und artenreiche Wüste erstreckt sich über den gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat, Niederkalifornien, New Mexico und Arizona. Von den flachen Küstenregionen steigt sie bis hin zu den östlichen Hohenzügen auf 3.000 m an. Neben zahlreichen Vogelarten wie dem bekannten Roadrunner (Wegekuckuck) und einer großen Vielfalt verschiedener Kakteenarten sind besonders die zahlreichen Reptilien bekannt. Verschiedenen Schlangenarten, der Tigersalamander als größter Landmolch der Welt und die giftigen Gila-Krustenechsen sind hier beheimatet. Die Genetik ist identisch mit der bei den Hypo Nicaraguas.


"Hypo Sonora"
Hierbei handelt es sich um die hypomelanistische Form der bereits oben beschriebenen, kleinbleibenden Sonora Variante. Die Hypo’s zeichnen sich durch einen verminderten Schwarzanteil und ihre brillanten Farben aus. Es handelt sich zudem um eine co-dominant vererbbare Mutation. Verpaart man also Hypo x Hypo erhält man rein rechnerisch 25% Super Hypo’s (dominant).


"Super Hypo Sonora"
Diese kleinbleibenden Tiere bestechen durch die klare Zeichnung und die nicht oder fast nicht mehr vorhandenen schwarzen Farbpigmente aus. Einige der Super Hypo Sonoras aus unseren Würfen erinnern stark an T+ Albino Boas. Wir hatten dieses Jahr das Glück je ein außergewöhnlich schön gefärbtes Tier in unseren Würfen zu haben. Wie es sich hier mit der Genetik dieser rosafarbenen Superform verhält ist noch nicht geklärt, ich werde versuchen es in den kommenden Jahren herauszufinden.


"T+? Super Hypo Sonora"
Einige der kleinbleibenden Super Hypo Sonoras aus unseren Würfen erinnern stark an T+ Albino Boas. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich die Tiere immer mehr in diese Richtung. Man darf gespannt sein.


"Special Motley Sonora"
Diese außergewöhnlichen, kleinbleibenden Tiere stechen durch ihre aberrante Rückenzeichnung mit den angedeuteten, halbmondförmigen, dorsalen Sattelflecken (Halfmoon) ins Auge. Wir hatten zwei dieser Tiere in unseren Sonora Motley Würfen. Verschiedene Marker dieser Motley Form sind auch bei einigen der Geschwistertiere vorhanden. Die Färbung in Kombination mit der Zeichnung, erinnert stark an eine Ghost-Boa.


"Motley Sonora"
Motley Boas unterscheiden sich von den normal gezeichneten Tieren durch ihre zusammenhängende Rückenzeichnung mit eher hellen und länglichen Sattelflecken. Das Motley Gen neigt ähnlich wie das Hypo Gen dazu, die Farben aufzuhellen und kontrastreicher zu präsentieren. Einige unserer kleinbleibenden Sonora Motley’s weisen zudem die halbmondförmige Zeichnung dieser noch unbeschriebenen Special Motley Form auf.


"Nicaragua"
Der zentralamerikanische Staat Nicaragua liegt zwischen Honduras im Norden und Costa Rica im Süden. Das größte Land in Mittelamerika grenzt im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Es gilt als eines der ärmsten aber auch sichersten Länder der Region und hat in der Vergangenheit mit den Verwüstungen durch den Hurrican Mitch Schlagzeilen gemacht. Es wird auch das Land der tausend Vulkane genannt, da es von einer Reihe aktiver Vulkane durchzogen ist. Zudem prägen die zwei größten Binnenseen, der Nicaragua-, mit den einzigen Süßwasserhaien der Welt, und der Managuasee das Gesicht dieses faszinierenden Landes. Während die Pazifikküste die wichtigsten Zentren und Ballungsräume beherbergt besteht die auch Miskitoküste genannte Karibikküste überwiegend aus Regenwald. In dieser Region herrscht eine große Artenvielfalt. Sie ist die Heimat verschiedener Affenarten, der Jaguare, Pumas und Ozelote. Auch zahlreiche Reptilienarten wie Leguane, Alligatoren und natürlich Schlangen finden hier ihren Lebensraum.


"Hypo Aberrant Nicaragua"
Neben den Gendefekten, bei denen eine der Farben völlig fehlt (Amelanistic, Anerythristic), gibt es Farbvarianten, bei denen eine bestimmte Farbe reduziert (Hypo) oder verstärkt (Hyper) vorkommt. Unter Hypomelanismus versteht man also eine genetisch vererbbare Reduktion des schwarzen oder braunen Farbpigmentes. Die roten und gelben Farbpigmente hingegen kommen deutlich zur Geltung. Diese Tiere stellen das Gegenstück zu den melanistischen Boas da. Im Gegensatz zum rezessiven Erbgang bei Königspythons und Kornnattern ist bei den Boas der Hypomelanismus co- dominant vererbbar. Verpaart man die Genträger untereinander, so erhält man eine Superform, bei der das Gen dominant weitervererbt wird und die typischen Merkmale viel deutlicher ausgeprägt sind.


"Hypo Nicaragua"
Neben den Gendefekten, bei denen eine der Farben völlig fehlt (Amelanistic, Anerythristic), gibt es Farbvarianten, bei denen eine bestimmte Farbe reduziert (Hypo) oder verstärkt (Hyper) vorkommt. Unter Hypomelanismus versteht man also eine genetisch vererbbare Reduktion des schwarzen oder braunen Farbpigmentes. Die roten und gelben Farbpigmente hingegen kommen deutlich zur Geltung. Diese Tiere stellen das Gegenstück zu den melanistischen Boas da. Im Gegensatz zum rezessiven Erbgang bei Königspythons und Kornnattern ist bei den Boas der Hypomelanismus co- dominant vererbbar. Verpaart man die Genträger untereinander, so erhält man eine Superform, bei der das Gen dominant weitervererbt wird und die typischen Merkmale viel deutlicher ausgeprägt sind.


"Super Hypo Nicaragua"
Diese kleinbleibenden Boas überzeugen durch die klare Zeichnung und die nicht oder fast nicht mehr vorhandenen schwarzen Farbpigmente aus. Die Merkmale der Hypo Nicaragua sind stark ausgeprägt und die roströtliche Schwanzfärbung sticht ins Auge. Die Vererbung erfolgt dominant.


"T+ Nicaragua"
Bei den T+ Albinos (auch Karamell oder Lavender Albino genannt) ist das Enzym Tyrosinase vorhanden, das für die Produktion von Melanin erforderlich ist. Bei den „normalen“ Albinos fehlt dieses Enzym. Die T+ Albinos haben daher keine roten Augen und können auch schwarze Sprenkel aufweisen. Die Albino-typischen Farben Gelb und Rot erscheinen beim T+ Albino dunkler. Als Babys sind diese Albinos eher blass und unscheinbar, sie gewinnen aber im Alter immer mehr an Farbe und Kontrast. Es handelt sich hierbei um einen rezessiven Erbgang. Unsere Tiere stammen aus der Linie von Tom Burke.


"Motley Nicaragua"
Motley Boas unterscheiden sich von den normal gezeichneten Tieren durch ihre zusammenhängende Rückenzeichnung mit eher hellen und länglichen Sattelflecken. Das Motley Gen neigt ähnlich wie das Hypo Gen dazu, die Farben aufzuhellen und kontrastreicher zu präsentieren. Die kleinbleibenden Nicaragua Motley’s überzeugen durch ihre klaren Kontraste.


"Costa Rica"
Costa Rica liegt eingebettet zwischen Panama und Nicaragua in Mittelamerika, begrenzt durch die Karibik und den Pazifik. Mit seiner Lage zwischen dem 8 und 11° nördlicher Breite gehört Costa Rica zu den Tropen. Im Gegensatz zu Europa gibt es nur zwei Jahreszeiten. Die Trockenzeit beginnt im Dezember und endet im April. Die Regenzeit hingegen erstreckt sich von Mai bis November. Die Niederschlagsmengen sind in diesen Zeiten nicht die gleichen so fällt zum Beispiel an der Karibikküste mit ca. 3500 mm fast doppelt so viel Regen wie in der Hauptstadt San José. Man kann Costa Rica in fünf Großräume gliedern: Von den vulkanischen Bergketten über die Schwemmlandebenen, die zentrale Pazifikküste, das klimatisch günstige Hochland mit seinen Großstädten wie San Jose bis zur nordwestlich gelegenen trocken Halbinsel Nicoya hat Costa Rica zahlreiche Facetten und unterschiedliche Lebensräume zu bieten


"Costa Rica Arabesque"
Bei dieser dominanten / co-dominanten Zeichnungsvariante, sind die Sattelflecken durch filigrane Linien verbunden, so dass diese eine fast netzartige Musterung erzeugen. Unsere Tiere bestechen zudem durch Ihre Reinrassigkeit. 2007 haben wir, soweit wir wissen, die erste arabesque gezeichnete, reinrassige Costa Rica nachgezüchtet.


"Ecuador"
Die Republik Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und grenzt an den Pazifischen Ozean. Ecuador, dessen Name vom Wort Äquator abstammt, lässt sich in vier Zonen aufteilen. Die zentrale Andenregion, das Amazonas-Tiefland das an den Osthängen der Anden beginnt, der westliche Küstenbereich und die vorgelagerten Galapagos-Inseln. Die zentrale Andenregion ist überzogen von erloschenen und noch aktiven Vulkanen. Hier liegt auch die zweit höchste Hauptstadt der Welt Quito. Das Amazonas Tiefland mit seinen weit reichenden Regenwäldern ist vom feucht-heißen tropischen Klima geprägt. Im westlichen Küstenbereich herrscht sowohl trockenes als auch tropisch-feuchtes Klima, da dies vom Humboldstrom in zwei Zonen geteilt wird. Die Galapagosinseln bieten einen Rückzugsraum für zahlreiche seltene und nur hier vorkommende Tier- und Pflanzenarten. Das Klima in Ecuador ist ebenso vielfältig wie das Land, von den stark unterschiedlichen Temperaturen (7°-31°) bis zu den äußerst unterschiedlichen Regenmengen (250 – 6000 mm pro Jahr). Die Unterschiede hängen jeweils von den Höhenlagen ab. Auch hiervon abhängig ist die Vegetation die zwischen Berg-, Nebel- und Regenwald variiert. Ein Drittel der Gesamtfläche Ecuadors ist bewaldet.


"Hog Island"
Die ursprünglich Heimat der Hog Island Boas sind die Cayos Cochiños (zu deutsch: Schweineinseln). Diese aus zwei Inseln und 14 kleinen Koralleninseln bestehende Inselgruppe gehört zu Honduras und liegt im Karibischen Meer. Sie sind Teil des zweitgrößten Barriereriffs, bekannt auch als Meso-American Barrier Reef. Zum Teil sind die Inseln bewohnt, andere gehören Privatpersonen. Die Gesamtfläche der Inseln liegt bei ca. 2 km². Auf einer der beiden größeren Inseln befindet sich eine Forschungsstation für die Durchführung von Forschungs- und Beobachtungsarbeiten der Korallenriffe und der darin vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt. Die Inseln sind bei klarem Wetter von der Küste aus sichtbar. Lange Zeit ging man davon aus, dass diese wunderschönen Tiere, die sich durch Ihren reduzierten Schwarzanteil (Hypomelanismus) auszeichnen in der freien Natur bereits ausgestorben waren. Vor einiger Zeit wurden glücklicherweise wieder einige Exemplare in freier Wildbahn gesichtet.


"Hondura"
Honduras liegt in Zentralamerika zwischen Guatemala, Nicaragua und El Salvador. Die Südküste grenzt an den Nordpazifik, die Nordküste an die Karibik. Das Klima in Honduras ist tropisch, in höheren Lagen im Inneren des Landes gemäßigt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen rund 20° in den höheren Lagen, rund 25° im karibischen Tiefland und bei etwa 29° im pazifischen Raum. Die Niederschlagsmenge variiert zwischen 2.540 mm an der Küste im Norden und 1.016 mm in den Tälern der Gebirge. Die Trockenzeit beginnt im November und endet im Mai. Die Regenzeit beginnt ca. im Mai und endet im Oktober. An der Nordküste mit Ihrem tropischen Klima regnet es das ganze Jahr. Honduras bietet einen großen Reichtum an Flora und Fauna. Neben dem zum UNESCO Weltnaturerbe erklärten noch nahezu unberührten größten zusammenhängenden Regenwald in Zentralamerika im karibischen Teil, über das nach dem australischen Barrier-Riff weltweit bedeutendste Korallenriff-Ökosystem, sind auch die vorgelagerten Karibikinseln (Islas de la Bahía) erwähnenswert. Etwa 48,1 Prozent des Landes sind von Wald bedeckt. Insgesamt stehen etwa 10 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz. Die Vegetation der kühleren Hochländer bilden Kiefern- und Eichenwälder, das Flachland ist von Palmen, Mangroven und Gräsern geprägt.

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